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# steffenball   

Veröffentlicht am 07. Mai 2023

HEUSENSTAMM: VORBEUGENDE MAßNAHMEN GEGEN DEN EICHENPROZESSIONSSPINNER

HEUSENSTAMM: VORBEUGENDE MAßNAHMEN GEGEN DEN EICHENPROZESSIONSSPINNER


Auch in diesem Jahr geht die Stadtverwaltung wieder vorbeugend gegen den Eichenprozessionsspinner vor. Die in den letzten Jahren befallenen Eichen in der Forstallee, im Außengelände des Schwimmbads und in betroffenen städtischen Kindereinrichtungen werden von einer Spezialfirma bis voraussichtlich Montag, 8. Mai, behandelt. Hierbei wird ein biologisches Mittel vom Boden aus aufgespritzt. Die Eichen werden mit Hilfe eines großen Gebläses, das an einem Traktor befestigt ist, eingenebelt. Etwa einen halben Tag lang können entsprechende Tropfen von den Blättern herabfallen. Das Mittel ist für Menschen ungiftig, und es ist unschädlich für Bienen und andere Insekten. Auch Gegenstände, wie zum Beispiel Autos, werden hierdurch nicht beschädigt.

Die prophylaktische Spritzung hat sich nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre als sehr effektiv erwiesen und verhindert fast völlig den Befall im Sommer. Sie ist zudem nicht nur ungefährlicher, sondern auch kostengünstiger als die spätere fachmännische Entfernung der ausgewachsenen Nester.

Die Arbeiten können nur bei trockener Witterung durchgeführt werden. Sollte in den kommenden Tagen Starkregen einsetzen, wird die Maßnahme verschoben. Für Fragen steht Sabine Rosenberg vom städtischen Fachdienst Umwelt telefonisch unter 06104 607-1341 oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerne zur Verfügung.
Der Eichenprozessionsspinner mit seinen giftigen Haaren, die bei Hautkontakt einen juckenden Ausschlag und eventuell weitere allergische Reaktionen, insbesondere der Atemwege, verursachen, breitet sich wegen des Klimawandels und der steigenden Durchschnittstemperaturen immer weiter nach Norden aus.

Um Gesundheitsgefahren abzuwenden werden die Raupen in ihrem noch nicht schädlichen Jungstadium bekämpft. So wird verhindert, dass die Tierchen überhaupt ihre giftigen Haare bilden können.

Quelle: www.heusenstamm.de


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