Zum Hauptinhalt springen

# steffenball   

Meine Aktivitäten

Aus dem Tagebuch eines Bürgermeisters
Auf dieser Seite findet Sie Informationen von mir und über mich. Für noch mehr Impressionen schauen Sie bitte auf Facebook vorbei.

Mobiles Büro
04. Juli 2026
Wer einen Betreuungsplatz für sein Kind sucht, findet jetzt eine praktische neue Orientierungshilfe: Der Flyer „Kindertagespflege in Heusenstamm“ wurde komplett überarbeitet und gibt einen aktuellen Überblick über dieses wichtige Betreuungsangebot.
 
Mit vielen Fotos bietet der Flyer außerdem einen authentischen Einblick in den Alltag unserer Heusenstammer Tagesmütter.
 
Die Kindertagespflege ist besonders für Kinder unter drei Jahren eine familiennahe und liebevolle Betreuungsform. In kleinen Gruppen werden die Kinder individuell begleitet und gefördert – oft auch eine kostengünstige Alternative zur Krippe.
 
Der Flyer ist erhältlich:
• im Foyer des Rathauses (kostenfrei zum Mitnehmen)
• als Download im städtischen Kinderportal auf kinder-heusenstamm.de
 
Wer sich genauer informieren möchte, findet auf kinder-heusenstamm.de außerdem alle Tagesmütter im Porträt – mit Fotos, Infos zu Schwerpunkten, Sprachen und Werdegang.
 
Bei Fragen oder Interesse unterstützt unser Familienbüro gerne bei der Vermittlung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
06104 607-1717 oder -1718
 
Freie Betreuungsplätze gibt es voraussichtlich wieder ab Ende 2026.
 
Beispielhaft: Tagesmutter Nave Banga mit ihren Betreuungskindern (die Kinder sind unkenntlich gemacht)
 
Mobiles Büro
24. Juni 2026
Am Montag haben wir in Heusenstamm im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Kommunen am Limit" ein sichtbares Zeichen gesetzt. Unser Torbau an der Frankfurter Straße hat dafür einen besonderen Look bekommen: Mit Flatterband im Kampagnendesign haben wir auf die zentrale Botschaft aufmerksam gemacht: Wer Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen.
 
Denn kommunale Finanznot ist nicht abstrakt – sie betrifft das Leben vor Ort. Ob Kinderbetreuung, Bildung, Kultur, Sport, Schwimmbad, Infrastruktur, Bürgerservice oder Feuerwehr: Viele Angebote, die unseren Alltag ausmachen, brauchen eine verlässliche Finanzierung.
 
Unsere Kommunen leisten tagtäglich enorm viel für die Menschen vor Ort. Gleichzeitig werden ihnen immer mehr Aufgaben übertragen, ohne dass die notwendige Finanzierung in gleichem Maße mitwächst. Das ist auf Dauer nicht tragbar. Wir brauchen nicht nur Perspektiven für morgen, sondern tragfähige Antworten für die Haushalte von heute. Nur wenn Städte und Gemeinden finanziell handlungsfähig bleiben, können wir auch künftig die Leistungen anbieten, die unsere Bürgerinnen und Bürger zu Recht erwarten.
 
Mit der Aktion haben wir sichtbar gemacht, was passieren könnte, wenn Kommunen dauerhaft nicht ausreichend ausgestattet sind. Wichtig: Unsere Einrichtungen blieben dabei natürlich geöffnet, alle Angebote fanden wie gewohnt statt. Die Aktion diente ausschließlich der Information und Sensibilisierung. Neben dem Torbau beteiligten sich während der Aktionswoche vom 22. bis 26. Juni auch weitere städtische Einrichtungen (mehr dazu im Stadt-Kanal www.heusenstamm.de).
 
Die Forderungen der Kommunen an Bund und Länder:
 
- Kommunale Finanzlücken müssen nachhaltig geschlossen werden
- Neue oder zusätzliche Aufgaben brauchen eine vollständige finanzielle Ausstattung
- Es muss gelten: „Wer bestellt, bezahlt."
Denn starke Kommunen bedeuten starke Angebote, lebendige Orte und einen handlungsfähigen Staat direkt vor eurer Haustür!
 
Mobiles Büro
22. Juni 2026
Heute hat sich Heusenstamm gemeinsam mit Städten, Landkreisen und Gemeinden bundesweit am Aktionstag „Kommunen am Limit". Mit dem eingewickelten Torbau und weiteren symbolisch „geschlossenen" Einrichtungen setzen wir ein Zeichen, das niemand übersehen kann. Mir ist dabei wichtig zu betonen: Keine unserer Einrichtungen hatte tatsächlich geschlossen. Aber das Bild macht etwas sichtbar, das wir als Verwaltung jeden Tag spüren, ohne dass es nach außen immer deutlich wird.
 
Die Zahlen sprechen für sich. Das kommunale Defizit lag 2025 bundesweit bei rund 30 Milliarden Euro, ein historischer Höchststand, und die Tendenz zeigt weiter nach oben. Das ist keine abstrakte Haushaltsgröße, sondern eine Entwicklung, die sich unmittelbar auf das auswirkt, was wir in Heusenstamm für die Menschen leisten können: für unsere Kitas, unser Schwimmbad, die Stadtbücherei, das Kultur- und Sportzentrum Martinsee, unser Jugendzentrum, die Spielplätze und nicht zuletzt unsere Feuerwehr.
 
Was mich dabei am meisten umtreibt, ist die Schieflage, die diesem Defizit zugrunde liegt. Bund und Länder übertragen den Kommunen immer mehr Aufgaben, vor allem im sozialen Bereich, ohne dass die Finanzierung in gleichem Maße mitwächst. Wir in den Städten und Gemeinden setzen diese Aufgaben um, vor Ort, im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Aber die Mittel dafür reichen nicht aus. Das ist auf Dauer nicht tragbar, und es trifft am Ende nicht die Verwaltung, sondern die Menschen, die auf verlässliche kommunale Angebote angewiesen sind.
 
Deshalb fordere ich mit Nachdruck ein:
 
Erstens muss das kommunale Finanzierungsdefizit vollständig beseitigt werden, sei es durch eine jährliche Soforthilfe, durch eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern oder durch notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen.
 
Zweitens muss der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch" endlich konsequent gelten. Jede neue oder ausgeweitete Aufgabe, die Bund und Länder den Kommunen übertragen, muss von Anfang an vollständig und dynamisiert finanziell ausgeglichen werden.
 
Diese Forderungen sind kein Selbstzweck. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass wir als Stadt auch in Zukunft das leisten können, was unsere Bürgerinnen und Bürger zu Recht von uns erwarten: gute Kinderbetreuung, funktionierende Bildungseinrichtungen, lebendige Kultur- und Sportangebote, eine verlässliche Infrastruktur und einen handlungsfähigen Bürgerservice.
 
Heusenstamm ist eine Stadt, die anpackt und ihre Aufgaben ernst nimmt. Aber wir können dies nicht allein durch guten Willen kompensieren, wenn die finanziellen Grundlagen fehlen. Ich appelliere daher an Bund und Länder: Handeln Sie jetzt. Starke Kommunen sind das Fundament eines funktionierenden Staates vor Ort. Wer uns Aufgaben überträgt, muss uns auch die Mittel geben, sie zu erfüllen.
 
Steffen Ball
Bürgermeister der Stadt Heusenstamm
Mobiles Büro
22. Juni 2026
Auf Höhe der Einmündung Siedlungsstraße ist es in der Frankfurter Straße zu einem Straßeneinbruch gekommen. Die Schadstelle wurde bereits gesichert, aktuell kann der Verkehr noch daran vorbeigeführt werden.
 
Nach ersten Untersuchungen wird ein Schaden am darunterliegenden Abwasserkanal als Ursache vermutet. Um die genaue Ursache festzustellen und die Fahrbahn dauerhaft zu reparieren, sind umfangreiche Arbeiten notwendig.
 
- Deshalb wird die Frankfurter Straße ab Montag, 22. Juni 2026, voll gesperrt.
- Betroffen ist der Abschnitt zwischen Erzbergerstraße und Hohebergstraße.
 
Der Fahrzeug- und Radverkehr wird über die ausgeschilderte Umleitung geführt:
➡️ Erzbergerstraße
➡️ Hohebergstraße
➡️ Schillerstraße
 
Auch die Busse werden umgeleitet. Informationen zu möglichen Änderungen an der Haltestelle „Alte Linde“ veröffentlicht die @kvg_of gesondert.
 
Die Gehwege bleiben während der gesamten Bauzeit nutzbar.
 
- Die Dauer der Vollsperrung wird aktuell auf etwa zwei Wochen geschätzt.
 
heusenstamm
1) Key Visual, 2) Aktuelle Absperrung der Schadstelle (A. Rößler/Magistrat)
Folge mir auf:

© Steffen Ball | webdesign by webranking